US-Flagge auf halbmast vor einer Kirche, in der eine Mahnwache aus Solidarität mit den Familien von Uvalde stattfindet. Foto: Eduardo Munoz Alvarez/AP/dpa

Der Mann einer der beiden in Texas erschossenen Lehrerinnen ist tot. Nach dem Besuch einer Gedenkstätte fällt er einfach um. Eine Verwandte spricht von «gebrochenem Herzen» als Todesursache.

Washington - Bei dem schrecklichen Massaker in einer Grundschule in Texas sind nicht nur 19 Schulkinder getötet worden - auch zwei Lehrerinnen wurden erschossen. Jetzt ist der Ehemann einer der getöteten Lehrerinnen übereinstimmenden Berichten zufolge ebenfalls gestorben.

Der etwa 50-Jährige habe am Donnerstagmorgen eine Gedenkstätte für seine Ehefrau besucht, um Blumen abzulegen, zitierte die "New York Times" den Neffen der Lehrerin, John Martinez. Als er wieder nach Hause kam, sei er einfach umgefallen. Das Paar war den Berichten nach rund 24 Jahre verheiratet und hatte vier Kinder.

Auf einer eingerichteten Spendenseite schrieb eine Frau, bei der es sich um Cousine der getöteten Lehrerin handeln soll, dass der Ehemann infolge eines medizinischen Notfalls gestorben sei. "Ich glaube wirklich, dass (er) an einem gebrochenen Herzen gestorben ist und dass der Verlust der Liebe seines Lebens (...) zu schwer zu ertragen war", hieß es. Der Sender ABC berichtete unter Berufung auf Martinez und einen engen Freund der Familie, dass der Ehemann an einem Herzinfarkt gestorben sei.

Ein 18-Jähriger hatte am Dienstag in einer Grundschule in der texanischen Gemeinde das Feuer eröffnet und ein Blutbad angerichtet. Das Massaker ereignete sich einem Klassenraum der Schule. Der Schütze wurde von der Polizei getötet.