Während es an einem Ort regnet, kann es einige Kilometer weiter anders aussehen – doch um das zu erfassen, müsste das Messnetz sehr engmaschig sein. Foto: dpa/Federico Gambarini

Über Radare und Wetterstationen werden Niederschläge gemessen. Doch das Netz ist nicht sehr engmaschig. Wissenschaftler haben nun gezeigt: Mobilfunkmasten könnten es ergänzen.

Augsburg/Karlsruhe - Es kommt vor, dass der Regen den Grillabend verhagelt, während wenige Kilometer weiter kein Tröpfchen fällt. Ein solcher Fall weist auf eines der großen Probleme der Meteorologen hin: Um Niederschläge zu beobachten und zum Beispiel rasch Hinweise auf drohende Überflutungen zu erhalten, braucht man ein sehr enges Netz von Wetterstationen. Die aber können sich nur wenige Länder wie Deutschland und die Schweiz leisten. Von den 18 Wetterradarstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und den fünfen von MeteoSchweiz können Länder wie Burkina Faso ohnehin nur träumen. Doch genauso gut könnte man das ohnehin vorhandene Mobilfunknetz zur Regenmessung verwenden, haben Christian Chwala und Harald Kunstmann von der Universität Augsburg und dem Campus Alpin des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern gerade in einem einjährigen Praxistest bewiesen.

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