Die Kreuzung Gehrenwald-/ Württembergstraße ist eine Gefahrenstelle. Parkende Autos machen sie noch unübersichtlicher. Foto: Mathias Kuhn

An der Kreuzung Gehrenwald-/Württemberg-/Strümpfelbacher- und Großglocknerstraße besteht an sich bereits ein erhöhtes Unfallrisiko. Durch wildes Parken im Kurvenbereich wird die Gefahr erhöht.

Untertürkheim - Wer von Rotenberg oder vom Gehrenwald in den Untertürkheimer Ortskern fährt, kennt die Gefahrenstelle: An der Kreuzung Gehrenwald-/Großglockner-/Württemberg- und Strümpfelbacher Straße kommen im ungünstigen Fall viele Fahrzeuge gleichzeitig zusammen. „Hier ist ein gefährliches Eck“ sagt ein Anwohner. Immer wieder würden sich Unfälle – glücklicherweise meistens nur glimpflich verlaufende Auffahrunfälle ereignen. Gerade für Autofahrer, die von der Gehrenwaldstraße in die Württembergstraße einbiegen wollen, ist die Situation nicht einfach. Oftmals sehen sie die aus Richtung Rotenberg kommenden Fahrzeuge schlecht oder relativ spät – vor allem wenn die Autofahrer auf der Fahrt ins Tal die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht beachten. „Vor allem abends und nachts wird ungebremst den Berg hinunter gerast“, erzählt ein zweiter Anwohner. Autofahrer müssen sich deswegen vorsichtig aus der Gehrenwaldstraße in die Kreuzung vortasten.

Erschwerend kommt hinzu, dass sowohl an dieser Kreuzung als auch wenige Meter davon entfernt vor dem Brunnen an dem Zwickel Strümpfelbacher-/ Großglocknerstraße oft Fahrzeuge abgestellt werden. Wer aus der Gehrenwaldstraße ausfahren will, muss zum Einen die abgestellten Autos am Straßenrand im Blick haben, zum Anderen aber auch früher in die Kreuzung fahren, und er benötigt einen steileren Einfahrwinkel. „Es kommt immer wieder zu brisanten Situationen“, berichtet der Anwohner. Auch Untertürkheims Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel ist oft auf das Parkverhalten in dem Bereich angesprochen worden. „Ein Mitarbeiter des Amts für öffentliche Ordnung ist in den vergangenen Wochen mehrfach dort und beispielsweise auch in der Fußgängerzone in der Widdersteinstraße vorbeigegangen. Er hat mit den Autofahrern gesprochen oder Strafzettel an die falsch geparkten Autos verteilt“, weiß die Bezirksvorsteherin aus verschiedenen Quellen. Denn des einen Anwohners Freud ärgert offensichtlich manchen Nachbarn. Einige Bürgerinnen und Bürger, die wegen unerlaubten Parkens verwarnt wurden, haben sich bei ihr beschwert.

Unverständnis ruft dieses Unrechtsbewusstsein bei den Ordnungshütern vor allem an der Ecke vor dem Ziehbrunnen hervor. Denn die illegal als Parkplatz genutzte Fläche liegt nicht nur im Kreuzungsbereich, sondern die Straßenbehörde hat den Bereich zudem als Sperrfläche gekennzeichnet. Auch diese Markierung werde regelmäßig ignoriert, und damit das Abbiegen aus der Strümpfelbacher Straße erschwert.

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