Die König-Karl-Straße war für rund 30 Minuten gesperrt. Foto: Sebastian Steegmüller

Am Dienstagvormittag ist in der König-Karl-Straße eine Radfahrerin gestürzt, weil sie einer sich öffnenden Autotür ausweichen musste. Während sich die Einsatzkräfte um die Verletzte kümmerten, kam es zu Behinderungen im Stadtbahnverkehr.

Bad Cannstatt - Es ist die Horrorvorstellung vieler Radfahrer: eine Autotür, die ohne Vorwarnung vor einem aufschwingt. Genau das ist einer Frau am Dienstag in der König-Karl-Straße passiert, als sie gegen 11.15 Uhr stadteinwärts unterwegs war. Nach Polizeiangaben wollte eine Autofahrerin, die in zweiter Reihe parkte, aus ihrem Wagen aussteigen und hat dabei offenbar nicht auf den Verkehr hinter ihr geachtet. „Ob die Radfahrerin die sich öffnende Tür touchierte oder gerade noch ausweichen konnte, ist noch unklar“, sagte Polizeisprecher Stephan Widmann. Es sei Bestandteil der weiteren Unfallermittlungen. Durch die Unachtsamkeit der Autofahrerin habe sie aber die Kontrolle über ihr Rad verloren. Sie stürzte zu Boden und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Die Radfahrerin war im Anschluss bei Bewusstsein, Polizeibeamte und Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes versorgten sie vor Ort und stillten mit einem Verband die Blutung. Gegen 11.45 Uhr wurde die Frau für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Im Anschluss nahmen die Stadtbahnen, die sich in der König-Karl-Straße aneinanderreihten, ihre Fahrt wieder auf.