Wie ein Adlernest klebt die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus rund 300 Meter unterhalb des Zugspitz-Gipfels in der Felswand. Foto: Umweltforschungsstation/M. Neumann

300 Meter unterhalb des Zugspitz-Gipfels arbeiten in aller Stille Klimaforscher, Meteorologen, Erdbebenforscher und Allergologen. Die Corona-Pandemie beschert ihnen manche Überraschung.

Zugspitze - Noch hüllt sich der Gipfel von Deutschlands höchstem Berg in Wolken, doch das Zugspitzplatt unten und die Berge ringsum sieht man schon ganz gut von der Terrasse des Schneefernerhauses aus. Im Außenbereich von Deutschlands höchstgelegener Forschungsstation reihen sich kaminförmige Ansauger für die Luft, topfartige Niederschlag-Sammler, kastenförmige Gebilde für Feinstaub und eine Art Eimer fürs Wolkenradar. Mittendrin fällt ein zeltförmiges Gebäude auf. Seine Flanken sind so steil, dass hier kein Schnee liegen bleibt – aus gutem Grund: Im Inneren misst ein Spektrometer die kosmische Strahlung rund um die Uhr auf 16 Kanälen für verschiedene Energieniveaus. Eine Schneeschicht auf dem Dach würde die Strahlung dämpfen.

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