E-Roller werden in Bad Cannstatt oftmals vogelwild abgestellt. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Das Parteienbündnis die FrAKTION ist nach dem spektakulären Fund im Juni in Köln, wo 500 Elektroroller aus dem Rhein gefischt wurden, in Sorge.

Bad Cannstatt - Wie viele E-Roller mittlerweile in Stuttgart unterwegs sind, kann nur schwer beziffert werden. Einige Tausend werden es schon sein. Leider sorgen die kleinen Flitzer nicht immer für Begeisterung. Oftmals werden sie nach dem Gebrauch vogelwild auf dem Gehweg geparkt und sind ein Hindernis für die Fußgänger. Zudem registriert die Polizei einen zunehmenden Missbrauch, dass heißt, es wird verbotswidrig auf dem Gehweg gefahren und oftmals noch in doppelter Besetzung. Doch mit der zunehmenden Zahl kommt mittlerweile ein weiteres Problem hinzu: E-Roller werden in Gewässern entsorgt. Zuletzt sorgte das in Köln für Schlagzeilen, als nach einer Bergungsaktion mehr als 500 E-Roller aus dem Rhein gefischt wurden. Nicht nur extrem ärgerlich für die Betreiber der Verleihsysteme, auch Umweltaktivisten sind in großer Sorge. Offenbar waren bei den Fahrzeugen im Rhein die Akku-Ummantelungen undicht geworden und es traten Chemikalien aus den Akkus aus. Wer für den Umweltskandal verantwortlich war? Die Polizei vermutet zum einen Rabauken, die die am Rheinufer geparkten Roller kurzerhand in den Fluss warfen; zudem liegt der Verdacht nahe, dass verärgerter Passanten kurzen Prozess gemacht hatten.

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