Spargel liegt auf dem Buffet bei der Eröffnung der Spargelsaison. Einer Umfrage zufolge hält ein Drittel die Spargelzeit für einen übertriebenen Hype. Foto: Martin Schutt/dpa

Spargelrepublik Deutschland: Wenn die Spargelsaison beginnt, dann wird das Gemüse überall mit Freude empfangen. Einer Umfrage zufolge finden das viele Menschen jedoch übertrieben. Viele mögen ihn auch nicht.

Berlin - Jeder dritte Erwachsene in Deutschland hält die in Deutschland alljährlich medial gefeierte Spargelzeit für einen übertriebenen Hype. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Etwa die Hälfte der Menschen (47 Prozent) findet die Spargelzeit gut so, wie sie ist und begangen wird. "Könnte in den Medien gerne noch mehr Beachtung finden", sagen etwa 6 Prozent, der Rest machte keine Angabe. 53 Prozent der Erwachsenen sagen, dass sie sich jedes Jahr auf die Spargelzeit von April bis Juni freuen, 24 Prozent tun dies (eher) nicht. Der Rest machte keine Angabe oder ist eher gleichgültig (18 Prozent "Geht so").

"Mögen Sie weißen Spargel?"

Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland mag eigentlich keinen Spargel. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. 20 Prozent anworteten auf die Frage "Mögen Sie weißen Spargel?" mit "Gar nicht" (13) oder "Eher nicht" (7).

Eine deutliche Mehrheit mag den hierzulande populären weißen Spargel jedoch: 44 Prozent sogar "sehr", mit "eher ja" antworteten 20 Prozent. Der Rest sagte "Geht so" (14 Prozent) oder machte keine Angabe (2 Prozent). Frauen lieben Spargel eher als Männer (68 zu 60 Prozent). Außerdem auffällig: Je älter die Leute, desto größer die Spargel-Liebe. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind 47 Prozent Spargel-Fans, bei den Menschen über 55 Jahre sind es 74 Prozent.