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Vertrauliche Dokumente enthüllen: China sperrt die Minderheit der Uiguren systematisch in Umerziehungslager ein. Offiziell handelt es sich um Zentren der Berufsbildung. Diese Tarnung ist jetzt zerstoben.

Peking - Experten der Vereinten Nationen schlagen schon lange Alarm: Rund eine Million muslimischer Uiguren – eine der 56 ethnischen Minderheiten Chinas – seien in Internierungslagern in der westchinesischen Provinz Xinjiang inhaftiert. Die Experten stützen sich auf Augenzeugenberichte ehemaliger Inhaftierter sowie Satellitenaufnahmen. Peking hat die Lager stets als „Berufsbildungszentren zur Bekämpfung des Terrorismus“ bezeichnet. Eine Behauptung, die nicht mehr aufrechtzuhalten ist. Dem International Consortium of Investigative Journalists wurden jetzt Regierungsdokumente zugespielt, darunter eine ausführliche Anleitung der Kommunistischen Partei zum Betrieb der Internierungslager. Sie belegen, dass es sich bei den Internierungslagern de facto um Gefängnisse handelt. Ausbrüche müssten „um jeden Fall verhindert“ werden, heißt es, die Gänge und Zimmer seien zu verriegeln.

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