Die vielbegabte US-Künstlerin Josephine Decker bei einem Fotoshooting in Turin Foto: imago/Zuma Press

Sie ist der heimliche Star des US-Indiekinos und stellt sich selbst, ihren Körper und ihre Verletzlichkeit immer wieder tollkühn aus. Jetzt beschert uns Josephine Decker den poetischen Coming-of-Age-Film „Über mir der Himmel“, der bei Apple TV+ zu sehen ist. Eine Zoom-Begegnung mit der US-Künstlerin.

Josephine Decker macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Da prallt Johann Sebastian Bachs „Air“-Suite auf Ashes zartbitteres Abschiedslied „Moral of the Story“, da verfärbt sich die Wirklichkeit so kurios, dass sie aussieht, als ob ein Impressionist sie gepinselt hätte. Die Menschen, die dieses Wunderland voller Musik, Farben und Poesie bevölkern, können nicht schrullig genug sein. Und das Einzige, für das es in Deckers Welt keinen Platz gibt, ist Emily Brontës viktorianischer Roman „Sturmhöhe“. Zumindest wird ein Exemplar des Buchs in einem Akt der Selbstbefreiung und Selbstermächtigung von Lennie (Grace Kaufman) und ihrer Oma (Cherry Jones) genüsslich zerstückelt.

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