Boris Palmer hat schmerzhafte Tage hinter sich. Seine Partei will ihn loswerden, er will Grüner bleiben. Foto: imago images//Thomas Dinges

Der Tübinger Oberbürgermeister will sich wegen des laufenden Parteiausschlussverfahrens nicht der Urwahl der grünen Basis stellen. Er werde jetzt ausloten, wer ihn als unabhängigen Kandidaten unterstützt, kündigt Boris Palmer an.

Tübingen - Die Entscheidung fiel Boris Palmer nicht leicht, wie er zugibt. Der Tübinger Oberbürgermeister wird nicht versuchen, mit einem grünen Ticket ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt im Herbst 2022 zu gehen. Der 49-Jährige lehnt es ab, sich einer Urwahl zu stellen, bei der die grünen Mitglieder ihren Favoriten finden wollen. Er könne sich wegen des „nun beginnenden Parteiausschlussverfahrens nicht am Nominierungsprozess beteiligen“, schreibt Palmer in einem Brief an die grüne Basis, der am Dienstag per Mail verschickt wurde. „Es ist logisch und sachlich unmöglich, gleichzeitig ein Verfahren zur Nominierung und zum Ausschluss zu betreiben.“ Man könne als Kandidat seiner Partei nicht beides sein: „nominiert und ausgeschlossen“.

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