Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat die Ärztin Lisa Federle die sogenannte Tübinger Testingstrategie initiiert. Mit ihrem Unterstützer-Team testet sie in Tübingen vor dem Rathaus zudem mehrmals die Woche Menschen kostenlos auf das Coronavirus. Foto: Simon Granville

Eine Tübinger Notärztin ist in Zeiten der Corona-Krise in ganz Deutschland bekannt geworden. Jetzt springt Lisa Federle Kultusministerin Eisenmann bei, damit die Schulen wieder geöffnet werden können.

Tübingen - Mit ein paar aufmunternden Sätzen nimmt Lisa Federle die Angst vor dem Würgereiz. „Haben Sie das schon mal gemacht?“, fragt Tübingens bekannteste Ärztin ihr Gegenüber und zückt unter dem Vordach des Rathauses ein Wattestäbchen. „Jetzt den Mundschutz runter“, bittet sie die Studentin, die vor ihr sitzt und sichergehen will, dass sie ihre Oma beim geplanten Besuch nicht mit Covid-19 ansteckt. „Gleich kitzelt es.“ Einmal rechts in die Nase, einmal links, der Abstrich ist gemacht, das Ergebnis in wenigen Minuten ablesbar. Die nächsten Patienten warten, die Schlange vor der Teststelle zieht sich in die Gassen der Altstadt hinein. Es fängt an zu nieseln.

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