Am Brückengeländer erinnert eine kleine Tafel mit den Namen der Polizisten Peter Quast und Harald Poppe an den Mord auf der Gaisburger Brücke. Foto: Michael Steinert/v

Ein Mann fährt ohne Fahrschein Straßenbahn. Die Polizei soll ihn suchen. Was als harmlos klingender Routinefall beginnt, endet in einem Doppelmord an zwei Polizisten.

Stuttgart - Es ist der 8. August 1989. Um 9.17 Uhr und 41 Sekunden beginnt auf der Gaisburger Brücke ein Blutbad, das in der Geschichte der Stadt seinesgleichen sucht. Nur 15 Sekunden dauert die Tat, die zwei Polizisten das Leben kostet. Am Ort, wo sie starben, hängt eine Gedenktafel an der Gaisburger Brücke. Im Vorbeifahren sieht man die dunkle Bronze kaum. Doch auch heute, 33 Jahre später, sieht man gelegentlich Blumen oder eine Kerze dort. Diese 15 Sekunden haben Spuren hinterlassen. In der Landeshauptstadt und bei der Polizei. Und für viele zählt die Reaktion des damaligen CDU-Oberbürgermeisters Manfred Rommel zu einer seiner klügsten Äußerungen – auch wenn er ebenso viel Kritik dafür erntete.

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