Schon mit zehn Jahren interessierte sich der Schweizer Stefan G. für Greifvögel. Foto: picture alliance/dpa/Patrick Pleul

Ein Familienvater aus der Schweiz richtet einen Millionenschaden an, weil er zwischen 2005 und 2012 Hunderte Federn von seltenen Greifvogelpräparaten klaut. Dafür erschleicht er sich das Vertrauen der Mitarbeiter in Museen – auch in Stuttgart.

Stuttgart - Es ist eine schräge Geschichte: Ein Mann klaut aus Museen Federn oder ganze Schwänze von seltenen Greifvogelpräparaten. Der Schweizer Stefan G. richtet damit einen Schaden von rund fünf Millionen Euro an, während er selbst ein gutes Geschäft macht. Denn er verkauft die gestohlenen Teile weiter. Auch das Stuttgarter Naturkundemuseum besucht Stefan G. zwischen 2007 und 2009 sechsmal – und erzeugt allein dort einen Schaden von etwa einer Million Euro. Behoben werden kann dieser nie mehr.

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