Steffen Guthier mit seinem Belgischen Schäferhund auf einer seiner Trainingsrunden Foto: Baumann

Steffen Guthier trainiert trotz einer unheilbaren Krankheit für einen Triathlon. „Sport ist die richtige Lösung“, sagt der Mann aus Hildrizhausen und hilft dabei noch Menschen in Not.

Stuttgart - Der Anruf erreicht Steffen Guthier mitten im Wald bei Hildrizhausen. Er ist mit seinen zwei Belgischen und Holländischen Schäferhunden unterwegs – in privater Mission, nicht beruflich, wo der Inhaber einer Sicherheitsfirma sie als Sprengstoffspürhunde einsetzt. „Ich laufe mit den beiden eineinhalb Stunden, es müssen derzeit keine 25 Kilometer sein“, sagt er. In diesen Coronazeiten geht es für den Hobby-Triathleten, der keinem Verein angehört, nur darum, seinen Fitnesslevel zu halten. Wettkämpfe gibt es ohnehin keine. Eigentlich hatte er sich für den vergangenen September die für viele härteste Sportherausforderung der Welt vorgenommen – in Podersdorf am See in der Nähe von Wien einen Triathlon über die Ironman-Distanz zu bewältigen: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen.

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