Die Tierärztin wird bei einem Schlittenhunderennen von ihren Huskys gezogen. Foto: Gegenheimer

Die Nachricht über zwölf tote Schlittenhunde hat Dobel ohne jede Vorwarnung getroffen. So erfuhr Bürgermeister Christoph Schaack von dem schrecklichen Vorfall erst durch Anrufe von Journalisten. Doch sowohl in Dobel als auch im Internet kommen Fragen auf. Denn: Warum wurden die mutmaßlich vergifteten Huskies ohne Obduktion vergraben?

Dobel - Alles begann mit einer E-Mail, angeblich aus Schweden. Versendet wurde sie am vergangenen Wochenende an mehrere Zeitungen – auch an den Schwarzwälder Boten. Die Absenderin, die ihren Angaben zufolge in einem abgelegenen Dorf in Lappland lebt, machte darin auf den Tod von zwölf Huskies in Dobel aufmerksam und fügte eine Stellungnahme des Verbandes Deutscher Schlittenhundesportvereine (VDSV) hinzu. Demnach sei eine 46-jährige Tierärztin und Hundezüchterin aus Nordrhein-Westfalen vor wenigen Wochen mit ihren 26 Huskies nach Dobel gefahren.

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