Das Damenteam des Sportbunds ist vor dem Start zuversichtlich (von links): Saskia Becker, Alexandra Schankula, Ronja Mödinger, Ramona Betz, Ellen Wohlfart, Anja Eichner Foto: /Volker Arnold (z)

Sowohl die Tischtennis-Frauen als auch die Männer des DJK Sportbund Stuttgart starten am Samstag, 11. September, mit Heimspielen in die 3.Liga-Saison.

Stuttgart Ost - Es beginnt mit einem Fest: Die Damen und Herren des DJK Sportbund Stuttgart starten am kommenden Samstag, 11. September, 15 Uhr, in der Sporthalle Nord (Heilbronner Str. 157) in die neue Saison der 3. Bundesliga Süd. Im Rahmen eines großen Doppelheimspieltages heißen die Gegner VfL Sindelfingen (bei den Damen) und TTC Wöschbach (bei den Herren). Nach der langen Vorbereitungszeit mit einem beziehungsweise zwei Trainingslagern erfolgt nun der Startschuss mit den Rahmenbedingungen der 3G-Corona-Schutzmaßnahmen.

„Wir freuen uns, dass es losgeht“, äußert sich Damen-Mannschaftsführer Rüdiger Betz zum interessanten Lokalderby gegen Aufsteiger VfL Sindelfingen. Der Regionalliga-Meister schaffte den direkten Wiederaufstieg. „Das wird ein 50:50-Match“, tippt Trainer Thomas Walter angesichts der aktuellen Personal-Situation. Beide Teams werden ersatzgeschwächt in die Partie gehen. So muss der Sportbund auf Ramona Betz verzichten, die an den finnischen Einzelmeisterschaften teilnimmt. Auch Saskia Becker kann nach einer Operation diesmal noch nicht spielen. Im vorderen Paarkreuz werden Alexandra Schankula sowie Ronja Mödinger an die Tische gehen. Ergänzt wird das Team diesmal von Anja Eichner und Ellen Wohlfart.

Nach den 11:1-Punkten in der letzten, dann abgebrochenen und nicht gewerteten Saison ist die Perspektive diesmal nicht ganz so euphorisch zu sehen. Denn: In der vorigen Spielzeit konnten insbesondere einige ausländische Spielerinnen der Konkurrenz aufgrund der Corona-Situation nicht nach Deutschland einreisen. Hier hat sich die Lage entspannt und so wird sich das Sportbund-Team stärkeren Gegnern erwehren müssen. Dennoch ist man im Stuttgarter Lager optimistisch, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei den Herren. Auch hier stand das Team aus dem Stuttgarter Osten mit 8:0-Punkten bei Abbruch an der Tabellenspitze. Und ebenfalls wird die Personalsituation bei der Konkurrenz diesmal eine andere sein. Mannschaftsführer Thomas Walter zu den Perspektiven: „Betrachtet man die Einzelspieler, könnte für uns am Ende Platz drei oder vier herausspringen. Aber das Rennen ist nach vorne und hinten ziemlich offen.“ Eine Veränderung gibt es personell: Für den keinesfalls enttäuschenden Russen Andrey Semenov (zum Zweitligisten Neckarsulm) wird an Position zwei der in Karlsruhe lebende 19-jährige Spanier Juan Perez antreten. Dieser überzeugte bereits beim Turniersieg am vergangenen Sonntag in der Sporthalle Nord, als er auch Zweitliga-Konkurrenz schlug. Besonders hoffen darf das Sportbund-Team auf eine gute Frühform. Denn: Zwei viertägige Lehrgänge dienten der optimalen Vorbereitung, diese Woche hat sich die Mannschaft nochmals zu vier gemeinsamen Trainingseinheiten getroffen.

Alt und neu zugleich ist die Tatsache, dass in dieser Saison wieder Doppel gespielt wird. Die neue Corona-Verordnung mit der Streichung der Unterscheidung von kontaktlosen und Kontakt-Sportarten macht es möglich. Zwei Eröffnungsdoppeln folgen je zwei Einzel für alle vier Spieler, also acht Einzel. Der Sportbund Stuttgart hofft trotz 3G-Regel und Maskenpflicht auch für die Zuschauer auf eine gut besetzte Halle. Ein Ehemaligen-Treffen nach Spielende sorgt für zusätzliches Interesse. „Am Samstag wollen wir nach fast einem Jahr wieder einmal ein Tischtennis-Fest feiern – natürlich mit Abstand“, so Abteilungsleiter Stefan Molsner.

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