Robert Irmia und der TB Untertürkheim lassen ab morgen wieder die Bälle über die Platte sausen Foto: /TB Untertürkheim (z)

Die Männer des TB Untertürkheim haben sich aus der Oberliga zurückgezogen und treten nun in der neu eingeführten Verbandsoberliga an und wollen dort vorne mitmischen.

Untertürkheim - Die Tischtennisspieler des TB Untertürkheim gehören seit vielen Jahren zum Inventar der Oberliga Baden-Württemberg. Platz vier haben die Untertürkheimer über all die Jahre sozusagen gepachtet, belegten in der Endabrechnung meistens diesen Rang. Wenn man vor der heute beginnenden Spielzeit 2021/22 jedoch seinen Blick über die Oberliga schweifen lässt, ist vom TBU weit und breit nichts zu sehen – der TBU tritt nun eine Liga tiefer in der neu eingeführten Verbandsoberliga und dort in der Gruppe 2 an. Wie abgestiegen? Weit gefehlt. Die Vorsaison wurde coronabedingt bekanntlich abgebrochen und nicht gewertet, wobei der TBU bis dato auf einem guten Weg Richtung traditionellem vierten Platz war. „Vielmehr haben wir uns freiwillig für den Rückzug und den Start in der Liga darunter entschieden“, sagt TBU-Pressewart Jörg Hunger. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen gehen in der Oberliga ab der neuen Runde nur noch vier Spieler an die Tische, von der Verbandsoberliga abwärts sind es sechs. „Damit hätte der ein oder andere aus dem Team müssen und die Gefahr wäre bestanden, dass dieser dann den Verein verlassen hätte“, weiß Hunger, zumal der Großteil der Truppe schon längere Zeit zusammengespielt habe und „wir nun sozusagen Kameradschaft vor den absoluten Leistungsgedanken stellen und die Fahrtstrecken in Summe auch nicht mehr so weit sind“. Wobei der Pressewart betont: „Die Liga ist immer noch ganz stark und es wird mit Sicherheit guter Sport geboten. Dafür sorgen schon die Zweitvertretungen des Drittligisten Sportbund Stuttgart und des Regionalligisten FT Freiburg.“ Aber auch der TTC Tuttlingen mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Detlef Stickel stehe für viel Qualität. Genug Qualität sieht Hunger auch im TBU-Sextett und rechnet damit, dass die Mannschaft „im oberen Drittel mitmischen kann“. Jedoch wird voraussichtlich die Nummer 1 des TBU, der Inder Abhishek Yadav, selten an die Platte gehen, vielmehr der langjährige TBUler „Petar Dordevic aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen“.

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