Tierärzte wehren sich gegen den Vorwurf, an den Tierschutzverstößen in baden-württembergischen Schlachthöfen mit schuld zu sein. Foto: dpa/Ronald Wittek

Seit Jahren hätten Tierärzte vergebens versucht, die Situation in den Schlachthöfen zu verbessern, sagt der Präsident der Landestierärztekammer, Thomas Steidl. Doch im Ministerium sei man auf taube Ohren gestoßen. Außerdem sei eine Aussage Hauks objektiv falsch.

Stuttgart - Thomas Steidl, der Präsident der Landestierärztekammer, hat Minister Peter Hauk (CDU) heftig für dessen Äußerungen zu den Schlachthof-Skandalen in Gärtringen und Biberach kritisiert. Es sei wohlfeil, die Verantwortung jetzt auf die Tierärzte abzuwälzen. Denn seit vielen Jahren forderten die Tierärzte mehr Personal, um ihre Aufgaben in den Schlachthöfen ordnungsgemäß erfüllen zu können, doch „wir sind nie gehört worden“. Überhaupt tue man sich mit dem Ministerium schwer, da dort die landwirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stünden, so Steidl.

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