Thorsten Heitzmann mit seiner Mutter Helga in Birenbach. Der 54-Jährige ist schlauer als 99,9 Prozent der Weltbevölkerung und einer der Protagonisten der ZDF-Sendung „37 °“. Foto: Privat

Thorsten Heitzmann ist in Birenbach aufgewachsen, hat einen Intelligenzquotienten von mindestens 150 und denkt viel schneller als der Rest der Welt. Als Überflieger sieht sich der Präsident der Hochbegabtenvereinigung „Triple Nine Society“ aber nicht.

Er hat einen Abischnitt von 3,1. Lernen war nicht sein Ding, zuhören, den Stoff kapieren und sich einprägen, das musste genügen. „Wenn‘s reicht, dann reicht‘s“, lautete sein Credo damals im Göppinger Hohenstaufen-Gymnasium, als er im Kopf die notwendigen Punkte für den Abschluss zusammenzählte. „Ich war nicht so der Performer.“ Auch später im Medizinstudium beschränkte sich Thorsten Heitzmann auf das Notwendigste. Das Studium hat der gebürtige Birenbacher zwar abgeschlossen, doch das Durchhaltevermögen, seine Doktorarbeit zu Ende zu bringen, fehlte ihm. „Ich habe sechs angefangen, aber keine zu Ende gebracht“, blickt der heute 54-Jährige schmunzelnd zurück. Wenn der Teil, der interessant war, geschrieben war, war der Reiz an der Arbeit einfach weg, erklärt er.

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