Auch viele Privatanbieter haben Teststellen eingerichtet. Sie müssen ebenfalls mit Kontrollen rechnen. Bisher sind im Südwesten aber keine Auffälligkeiten bekannt. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Baden-Württemberg plant die Beauftragung eines Dienstleisters, der Stichproben bei den 6800 Testzentren vornimmt. In Berlin fallen die Testergebnisse zwischen privaten und staatlichen Zentren unterschiedlich aus.

Stuttgart - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigt ein hartes Vorgehen gegen Unregelmäßigkeiten beim Testen an. „Betrug ist ´ne Sauerei“, sagte Spahn in Berlin. Wer falsch abgerechnet habe, müsse mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen. Wer etwa für ein Testkit 3,50 Euro bezahlt und dafür 6,00 Euro abgerechnet habe, der habe betrogen. Es müsse aber betont werden, dass sehr viele Anbieter ihre Arbeit „gewissenhaft und seriös“ verrichteten und das flächendeckende Testen in der Pandemie einen Unterschied gemacht habe. In der Teststrategie sei es immer um die richtige Balance gegangen „zwischen pragmatisch schnell und alles im Detail im Einzelfall kontrolliert“. Die Testverordnung werde jetzt überarbeitet, was die Beauftragung von Teststellen angehe sowie die Abrechnung der Tests, kündigte Spahn an.

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