Das Hauptfeld des ATP-Turniers in Stuttgart startet am Dienstag. Foto: AFP/PAUL CROCK

Sollte Tennisspieler Alexander Zverev früh bei den French Open ausscheiden, so will er beim ATP-Turnier in Stuttgart antreten. Die beiden Wettkämpfe überschneiden sich vom 7. bis zum 13. Juni.

Stuttgart - Im Falle eines frühen Ausscheidens bei den French Open will Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Stuttgart spielen. Das gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt. Da sich das Rasenturnier vom 7. bis 13. Juni mit der zweiten Woche des Grand-Slam-Events in Paris überschneidet, ist eine Teilnahme des Weltranglisten-Sechsten allerdings weiter äußerst fraglich.

Zverev hatte sich mit seinem Turniersieg am Sonntag beim Masters in Madrid in die Rolle eines Mitfavoriten für die am 30. Mai beginnenden French Open gespielt. Ursprünglich sollte das Turnier im Stade Roland Garros bereits eine Woche früher beginnen, die Veranstalter hatten ihr Grand-Slam-Event aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie nach hinten verschoben und die Stuttgarter Organisatoren damit überrascht.

Hauptfeld startet am Dienstag

Dennoch hielten die Stuttgarter Veranstalter an ihren Plänen fest und bekamen für ihren Termin nun „endgültig grünes Licht“. Das Hauptfeld startet jetzt allerdings erst am Dienstag statt am Montag, die Qualifikation beginnt am Montag statt am Wochenende. Zudem dürfen kurzfristig fünf anstelle von drei Wildcards für das Hauptfeld vergeben werden. Auch der italienische Weltranglisten-18. Jannik Sinner will auf dem Weissenhof antreten, falls er in Paris früh verliert. Der australische Weltranglisten-56. Nick Kyrgios steht als Teilnehmer bereits fest, weil er auf die French Open verzichtet.

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„Natürlich birgt die Situation mit den French Open einige Unsicherheiten in sich, aber wir haben von Seiten zahlreicher Spieler sehr positive Signale hinsichtlich eines Starts beim MercedesCup bekommen“, sagte Turnierdirektor Edwin Weindorfer. Ob Zuschauer erlaubt sein werden, ist noch offen.

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