Rybakina hatte 2022 in Wimbledon ihren bisher einzigen Grand-Slam-Erfolg gefeiert. Foto: Mike Egerton/PA Wire/dpa

Jelena Rybakina geht als Favoritin auf den Turniersieg in das Wimbledon-Halbfinale. Eine deutsche Tennisspielerin konnte sie im Turnierverlauf bisher am meisten ärgern.

London - Der kasachischen Tennisspielerin Jelena Rybakina fehlen noch zwei Siege zu ihrem zweiten Wimbledon-Triumph. Die Weltranglisten-Vierte aus Kasachstan dominierte bei ihrem souveränen 6:3, 6:2-Erfolg im Viertelfinale gegen die Ukrainerin Jelina Switolina und zog damit im Südwesten Londons erneut ins Halbfinale ein. Nach nur 61 Minuten stand ihr Erfolg fest.

Im Halbfinale wird Rybakina am Donnerstag auf Barbora Krejcikova treffen. Die Tschechin gewann das Duell zweier früherer French-Open-Siegerinnen 6:4, 7:6 (7:4) gegen Jelena Ostapenko aus Lettland.

2022 hatte Rybakina in Wimbledon den Titelgewinn und ihren bisher einzigen Grand-Slam-Erfolg gefeiert. Im diesjährigen Turnierverlauf konnte die Schwäbin Laura Siegemund als bisher Einzige einen Satz gegen sie gewinnen, musste sich aber geschlagen geben.

"Ich habe solch tolle Erinnerungen an 2022", sagte die 25 Jahre alte Rybakina. Sie sei nicht gern die Favoritin, aber natürlich wolle sie ihren Weg in Wimbledon bis zum Ende gehen. 

Im anderen Halbfinale spielen die italienische French-Open-Finalistin Jasmine Paolini und die Kroatin Donna Vekic um den Einzug in das Endspiel. Der Titel wird am Samstag vergeben.