Ermittlerteam: Cornelia Gröschel (links) und Karin Hanczewski Foto: MDR

Ein toter Rettungssanitäter, viele Geheimnisse und noch mehr Verdächtige. In der neuen „Tatort“-Episode „Rettung so nah“ ermitteln die Kommissarinnen aus Dresden auf der Rettungswache.

Dresden - Eigentlich waren sie unterwegs, um Leben zu retten. Doch die Rettungssanitäterin Greta Blaschke kann nur noch den Tod ihres Kollegen Tarik Wasir feststellen. Erstickt mit einer Plastiktüte, während eines Einsatzes.

Kurze Zeit später passiert es wieder: Bei einem weiteren Anschlag auf ein Rettungsfahrzeug der Dienststelle überlebt eine Sanitäterin nur knapp, für ihren Kollegen kommt jede Hilfe zu spät. Die Angst vor weiteren Anschlägen steigt, die Rettungsdienste in Dresden rücken fortan nur noch mit Polizeischutz aus. Besser ist das, auch weil die Rettungssanitäter allgemein von zunehmenden Anfeindungen und Übergriffen im Dienst berichten.

Zu viele Verdächtige

Der Dresdener Kripo um Peter Michael Schnabel (Martin Brambach), Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) bieten sich allerlei Verdächtige: Da ist der frühere Berufssoldat Arnold Liebig, der kürzlich auf der Rettungswache randaliert und den Einsatzstellenleiter Peter Fritsche bedroht hat. Und auch der Sanitäter Hagen Rigmers rückt ins Interesse der Kommissarinnen. Oder ist doch alles ganz anders?

Regie bei „Rettung so nah“, der neuen Episode des „Tatorts“ aus Dresden, führte Isabel Braak, Abgängerin der Filmakademie Baden-Württemberg. Bei den Dreharbeiten wurde sie vor ganz andere Probleme gestellt. Die Arbeit an dieser Episode begann im Winter, dann kam der erste Lockdown, und im Frühling 2020 wurden die Dreharbeiten wieder aufgenommen. Vormals Graues blühte plötzlich.

Sonntag, 7. Februar, 20.15 Uhr, ARD

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