2015 waren die Bahnhöfe – hier im Bild Stuttgart – noch leerer als während der Coronapandemie. Der Grund war der längste Lokführerstreik in der Geschichte der Deutschen Bahn. Foto: dpa/Wolfram Kastl

Die Deutsche Bahn sieht sich durch die Coronapandemie in der größten Krise seit ihrer Gründung – und fordert nun die Lokführergewerkschaft GDL mit dem Vorschlag eines „solidarischen Beitrags“ der Beschäftigten heraus.

Berlin - Die Deutsche Bahn fährt auch wegen ausbleibender Fahrgäste in der Coronakrise Milliardenverluste ein und rast immer tiefer in die Verschuldung. Und nun steht der größte Staatskonzern mitten in der Pandemie auch noch vor einem womöglich heftigen Tarifkonflikt, bei dem Bahnstreiks im kommenden Frühjahr nicht ausgeschlossen sind.

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