Metaller demonstrieren auf einer Brücke in Berlin für die Angleichung der Arbeitszeiten an den Westen. Foto: dpa/Christophe Gateau

Die IG Metall will mit weiteren Ganztagesstreiks in großen ostdeutschen Automobil- und Zuliefererwerken eine Lösung im Tarifstreit um die Arbeitszeit erzwingen. Die Südwest-Arbeitgeber warnen vor einem endgültigen Scheitern des Flächentarifvertrags.

Stuttgart - Im Tarifkonflikt um die Arbeitszeit in Berlin-Brandenburg und Sachsen übt die IG Metall mit ganztägigen Warnstreiks massiven Druck auf die Arbeitgeber aus. Am Donnerstag standen die Bänder im Porsche-Werk in Leipzig still. 4200 Beschäftigte waren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Am Abend folgte das Mercedes-Werk Ludwigsfelde. Auch bei Mahle ITS in Chemnitz wurde gestreikt – an diesem Freitag ist BMW dran. Damit will die IG Metall eine Einigung im womöglich finalen Verhandlungsversuch an diesem Freitag erzwingen. Konkrete Forderung ist ein tarifliches Angleichungsgeld, um die Differenz zwischen den 38 Stunden im Osten und den 35 Stunden im Westen auszugleichen.

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