Auch ohne Trillerpfeifenbegleitung (hier eine Szene von 2015) gelingt den Tarifparteien in der Chemiebranche immer wieder ein friedlicher Kompromiss. Foto: dpa/Axel Heimken

Die Chemietarifparteien einigen sich unter dem Druck der Kriegsauswirkungen. Die Gewerkschaft hat noch rechtzeitig die Kurve gekriegt, meint Matthias Schiermeyer.

Wenn es ernst wird, kann man sich auf die Kompromissfähigkeit von Arbeitgebern und Gewerkschaft in der Chemieindustrie verlassen. Tarifverträge werden seit langer Zeit ohne handfeste Auseinandersetzungen abgeschlossen. Soweit zur Routine. Doch derzeit ist nichts gewöhnlich. Vielmehr droht der wirtschaftliche Absturz der Unternehmen von hohen Gewinnen ins Bodenlose. Alles schaut vor allem auf eine Frage: Wie lange dürfen oder wollen die Russen noch Gas liefern? In dieser Phase maximaler Unsicherheit müssen zumindest die Tarifpartner der Branche Stabilität signalisieren.

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