Zurück am Ort, an dem Sandra Keller niemand zur Seite stand Foto: Ines Rudel/Ines Rudel

Als Sandra Keller eine Frau in der Stadtbahn auf die Maskenpflicht aufmerksam macht, wird sie von ihr und ihren Begleiterinnen bedroht und mit einer Flasche verletzt – und fühlt sich ziemlich alleingelassen.

Es fängt damit an, dass die Frau, die in dieser Geschichte Sandra Keller heißt, in der Stadtbahn von Ostfildern in Richtung Hauptbahnhof sitzt. In ihrem Wagen, so schätzt sie, haben von 15 bis 20 Menschen höchstens drei eine Maske auf. Es ist ein Nachmittag Ende Juli, und es ist heiß. Sandra Keller trägt Mund-und-Nasen-Schutz wie vorgeschrieben. „Ich will mich nicht anstecken, und ich will auch andere nicht gefährden. Nicht privat und nicht bei der Arbeit.“ Sie ist 42 Jahre alt, mehrfach geimpft. Sie besucht regelmäßig ihre alten Schwiegereltern und Eltern. Entsprechend aufgewühlt ist sie von der laxen Haltung der anderen. Wie so viele andere auch. Nur dass Sandra Keller erlebt, wie es ist, innerhalb kürzester Zeit wegen dieser Haltung zum Opfer eines gewalttätigen Übergriffs zu werden.

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