Zwei von vielen Millionen NS-Opfern: Martha und Wolf Lomnitz aus der Immenhofer Straße unweit der Markuskirche in Stuttgart. Foto: jan

Die Stuttgarter Schulderklärung der Protestanten jährt sich zum 75. Mal. Sie ist ein konfessionsübergreifender Appell, Unrecht nicht zuzulassen, kommentiert Jan Sellner, Leiter der Lokalredaktion.

Stuttgart - Unweit der Markuskirche im Stuttgarter Süden befinden sich zwei Stolpersteine. Sie erinnern an Martha und Wolf Lomnitz. Zwei von Millionen Opfern des Nationalsozialismus. Die Zivilgesellschaft, die damals in weiten Teilen eine Kriegsgesellschaft war, hat es nicht verhindert, dass sie und andere, herabgewürdigt und ausgegrenzt, schließlich deportiert und um ihr Leben gebracht wurden. Auch die evangelische Kirche nicht. Wenige, wie der am 9. April 1945 hingerichtete evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer, haben den Mut und die Entschlossenheit aufgebracht, „dem Rad in die Speichen zu fallen“.

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