Heute erinnert eine Gedenkstätte an das Konzentrations-Außenlager auf den Fildern. Foto: Torsten Schöll

Der Fund eines Massengrabs auf dem US-Airfield erinnerte jäh an eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Filderstadts und Leinfelden-Echterdingens.

Im Laufe eines Berufslebens gibt es manchmal diesen einen Tag, den man nicht mehr vergisst: Für Nikolaus Back, Stadtarchivar von Filderstadt, war es der 19. September 2005. „Ich erhielt in der Mittagspause einen Anruf des Ordnungsamts“, erzählt der 65-Jährige am vergangenen Freitagabend seinen Zuhörern in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Hohenheim. Zwei Tage lang haben dort Wissenschaftler aus ganz Deutschland anlässlich der damaligen Entdeckung der sterblichen Überreste von 34 ehemaligen Häftlingen des KZ-Außenlagers Echterdingen-Bernhausen über die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit debattiert.

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