Stein des Anstoßes: Der brachliegende ehemalige Weinberg auf dem Schnarrenberg ist schon von weitem sichtbar. Foto: /Edgar Rehberger

Ein brachliegender Weinberg wurde der Stadt als Ausgleichsfläche zugeschlagen, das Bürgergremium dazu weder gehört noch informiert.

Münster - Ein nicht mehr bewirtschafteter Weinberg auf dem Schnarrenberg sorgt für mächtig Ärger und Verdruss beim Bezirksbeirat Münster. Bereits im Juni hatte sich Martin Mäule (CDU) nach der schon von weitem sichtbaren Brachfläche des Flurstückes 941 erkundigt. Bürgermeister Thomas Fuhrmann klärte auf: Es handle sich um einen städtischen Weinberg, der bis 31. Oktober 2019 verpachtet war. Nach der Ausschreibung sei kein neuer Pächter gefunden worden. Daher wurde der Weinberg als Ausgleichsfläche für städtische Zwecke herangezogen, was durchaus üblich sei, und dem Amt für Stadtplanung und Wohnen angeboten. Andere Möglichkeiten, solche Weinberge wieder in Bewirtschaftung zu bringen, um eine geschlossene Reblandschaft zu erhalten, sehe die Verwaltung nicht. Eine Übernahme durch das städtische Weingut sei unter anderem aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Die Kosten für die Rodung lagen bei 7300 Euro.

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