Eine Solarbank soll es künftig auch in Stadtbezirk Mühlhausen geben. Foto:  

Bezirksbeirat schlägt Standort am Kelterplatz vor.

Hofen - Sich ausruhen, die letzten Sonnenstrahlen des Herbsts genießen und gleichzeitig das Handy wieder aufladen – möglich machen das sogenannte Solarbänke. Die Bank speichert Solarenergie, mit der man mehrere Geräte gleichzeitig per USB-Kabel oder kabellos per Auflegen mit Strom versorgen kann. Außerdem verfügen die Bänke über einen WLAN-Hotspot, sodass kostenlos im Internet gesurft werden kann.

Weil diese Bänke vor allem bei Jüngeren sehr beliebt sind, könnten sie auch den Stadtbezirk bereichern – der Ansicht sind zumindest die Bezirksbeiräte. Als Standort wird der Kelterplatz in Hofen vorgeschlagen. Der neu gestaltete Platz wird den Lokalpolitikern zufolge als Treffpunkt generationenübergreifend sehr gut angenommen, insbesondere während des Wochenmarkts am Samstag. Aber auch unter der Woche nutzen Kinder und Jugendliche den Platz.

Darüber hinaus können die Bänke dazu dienen, der Bevölkerung Solarenergie näherzubringen. Die sei ein wichtiger Baustein für die Energiewende und das werde durch die Nutzung der Bank zum Handyaufladen oder als WLAN-Hotspot konkret erlebbar, heißt es in einem CDU-Antrag, dem der Bezirksbeirat zustimmte. Nun soll die Stadtverwaltung prüfen, ob eine Solarbank am Kelterplatz aufgestellt werden kann, etwa bei der Bücherzelle oder beim Spielplatz. Als Kooperationspartner schlagen die Lokalpolitiker die Stadtwerke Stuttgart und die BW-Bank vor.

Die Verwaltung soll nun ermitteln, wie hoch die Kosten für den Stadtbezirk und der Zuschuss seitens der Stadtwerke ausfallen würden. Zudem müsse geklärt werden, in welchem Zeitraum das Vorhaben umgesetzt werden könne. Auch im Jugendrat waren die Solarbänke bereits Thema, sagt Andreas Heintzeler, stellvertretender Bezirksvorsteher. Das Gremium schlägt als Standorte den Bereich vor dem Jugendhaus Neugereut oder bei der Festwiese vor.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: