Je später die Stunde, desto größer dei Müllerberge: Feiern am Feuersee. Foto: Tilman Baur

Der nächtliche Vandalismus zeugt davon, dass Stuttgart neben den bekannten Baustellen auch eine soziale Großbaustelle hat. Das darf nicht verdrängt werden, kommentiert Lokalchef Jan Sellner.

Stuttgart - Wochenende! Man wünscht sich Leichtigkeit. Doch leider ist eine Schwere in der Stadt, die ausgerechnet der Sommer mit sich bringt. Und das schöne Wort Feiern klingt plötzlich wie eine Drohung. Zumindest in den Ohren der Anwohner am Feuersee, der mehr denn je ein Feiersee ist, oder am Max-Eyth-See oder am Höhenpark am Killesberg. Die Belästigungen, die von den nächtlichen Partys und Zusammenkünften dort ausgehen, sind erheblich. Und es ist ein schwacher Trost für die Betroffenen, wenn der Innenminister sagt: „Stuttgart ist nicht die Insel der Glückseligen – im Vergleich zu anderen Großstädten aber ziemlich nahe dran.“

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