Ein Bürgerhaus könnte zum Beispiel in der Schwaben-Bräu Passage entstehen. Foto: uli

Architektur-Studenten der Uni Stuttgart präsentieren dem Bezirksbeirat Bad Cannstatt mögliche Standorte wie das Bahnhofsquartier oder den Kaufhof.

Bad Cannstatt - Freizeitangebote, Geschichte, Mineralbrunnen, Museen, Wasenspektakel, Wasser und Wein – Bad Cannstatt hat viel zu bieten. Allein es fehlt ein Bürgerhaus. Ein Gebäude, das nicht nur Räume für Vereinsveranstaltungen, Feste und Kurse anbietet, sondern auch als Treffpunkt für jedermann dient und täglich zugänglich ist. Als der Große Kursaal saniert wurde, hatte man in Stuttgarts größtem Stadtbezirk die Hoffnung, dass hier das künftige „Cannstatter Bürgerhaus“ entsteht. So der Wunschtraum des damaligen Bezirksvorstehers Thomas Jakob, der deshalb mit der Rathausspitze, in Person Stadtkämmerer Michael Föll, „in den Ring“ gestiegen ist. Der Cannstatter Schultes siegte und seit der Wiedereröffnung wird das Kursaalensemble vom Bezirksamt verwaltet. Mehr nicht. „Der Kursaal ist attraktiv und schön – aber leider kein Bürgerhaus“, so Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler nach sieben Jahren. Über schlechte Belegungszahlen kann man sich nicht beklagen, doch die eigentliche Funktion eines Bürgerhauses kann er nie und nimmer erfüllen.

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