Der Platz ist knapp am Interimsstandort der Fahrradstation in der Cannstatter Kleemannstraße Foto: Edgar Rehberger

Wenig Platz in den Containern an der Kleemannstraße. Verwaltung prüft Alternativen.

Bad Cannstatt - Wegen der Baumaßnahmen für einen Hotelneubau hinter dem Bahnhof ist die Fahrradstation seit etwa einem Jahr in einem Interimsquartier in der Kleemannstraße untergebracht. Eigentlich war geplant, dass die Fahrradstation nach Abschluss der Bauarbeiten wieder an den alten Standort in der Kegelenstraße zurückkehren kann. Da nicht klar ist, wie und wann es bezüglich des Hotelneubaus weitergeht , bleibt die Fahrradstation aber erst einmal noch in den Containern in der Kleemannstraße. Mit Auswirkungen auf das Angebot der Servicestation, die vom Sozialunternehmen Neue Arbeit betrieben wird. Normalerweise können Fahrräder repariert, ausgeliehen und abgestellt werden. Weil in der Kleemanstraße jedoch deutlich weniger Platz zur Verfügung steht, ist am Interimsstandort kein Fahrradverleih mehr möglich.

Coronabedingt werden Fahrradreparaturen derzeit übrigens nur nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Rufnummer 50593729 durchgeführt, geöffnet ist die Servicestation montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr. Auch für die Stadtverwaltung stellen die Container keine „dauerhafte und zufriedenstellende Lösung für eine Fahrradstation dar“, sagt Stadtsprecher Niklas Junkermann nach Rücksprache mit dem zuständigen Amt für Stadtplanung und Wohnen. Unabhängig davon, ob der vorhandene Standort gegebenenfalls etwas erweitert werden könne, will die Verwaltung deshalb eine Alternative finden. Die Suche für eine mittelfristige Lösung läuft, ist aber noch in Bearbeitung, so Junkermann

An der Kegelenstraße sollte eigentlich ein Hotel der Drei-Sterne-Kategorie mit etwa 160 Zimmern errichtet werden. Die Arbeiten hatten im vergangenen Jahr begonnen. Seit längerem stehen die Maschinen hinter dem Bahnhof jedoch still. Die aktuelle Marktsituation im Zuge der Corona-Pandemie hatte dazu geführt, dass das Pachtverhältnis zwischen Investor und Betreiber aufgelöst wurde. Im Neubau waren auch Lagerflächen für die Fahrradstation vorgesehen, die sich im bereits abgerissenen Bunker am Südausgang des Bahnhofs befunden hatten.

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