Die Freie Kunstschule mit Sitz in der Bottroper Straße. Foto: Iris Frey

Mit einem Brief fordern die Verantwortlichen der Freien Kunstschule Ministerin Eisenmann auf, grünes Licht für einen Präsenzbetrieb zu geben.

Bad Cannstatt - Mit einem offenen Brief an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) appelliert die Freie Kunstschule Stuttgart an die Landesregierung, die freien Kunstschulen wieder für Präsenzveranstaltungen zu öffnen. Diese seien aufgrund der Corona-Verordnung seit Mitte März nicht mehr zulässig. Dies jedoch mache die Ausbildung angehender Künstler „praktisch unmöglich, da digitale Kunstformen – abgesehen von theoretischen Fächern – im Bereich der Kunstlehre aus pädagogischen Gründen nicht sinnvoll sind“, argumentiert die Schule. Besonders unverständlich sei, so Rektor Martin R. Handschuh, dass der Präsenzbetrieb der zumeist in kommunaler Trägerschaft befindlichen Jugendkunstschulen hingegen seit dem 6. Mai wieder gestattet sei. Diese Ungleichbehandlung sei nicht hinnehmbar, insbesondere, weil eine staatliche Anordnung die meist in kommunaler Trägerschaft befindlichen Jugendkunstschulen begünstigt und damit den Wettbewerb zu Ungunsten der ausschließlich in freier Trägerschaft durch gemeinnützige Körperschaften geführten freien Kunstschulen verzerrt. „Da die inständigen Bitten unsererseits nicht den erhoffen Erfolg gezeitigt hatten, fordern wir Sie hiermit auf, den Lehrbetrieb an unserer Einrichtung und an allen freien Kunstschulen im Land Baden-Württemberg umgehend und zumindest in dem für die Jugendkunstschulen geregelten Umfang und unter den dort niedergelegten Auflagen unverzüglich zu gestatten“, so Handschuh in seinem Schreiben an Kultusministerin Susanne Eisenmann.

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