Auf den Tafeln wird unter anderem die Siedlungsentwicklung erläutert. Foto: jas

Neue Hinweistafeln am Altenburgplatz informieren über die Historie des Hallschlags.

Bad Cannstatt - Eine bedeutende Römerstraße, die Ausgrabungen der „Alten Burg“ oder die Reiterkaserne – im Hallschlag gibt es für Geschichtsinteressierte viel zu entdecken. Auf die Historie des Stadtteils machen nun Hinweistafeln am Altenburgplatz aufmerksam. Die Tafeln wurden von einer Projektgruppe in Kooperation mit den Verantwortlichen der sozialen Stadt entwickelt. Nun können sich Passanten über das Römerkastell und die Römische Straße, Ausgrabungen, den wenige Meter entfernten Steigfriedhof, den Siedlungsbau und die Siedlungsentwicklung – etwa am Hattinger Platz, im Bereich der Daimler-Hochhäuser oder im Stadtteil Birkenäcker – sowie über die Reiterkaserne informieren. Außerdem wurde ein Stadtteilplan angebracht, auf dem alle Tafeln verortet sind. Der Platz am Ende der Altenburger Steige, zwischen Steigfriedhof und Römerkastell weist jedoch noch mehr Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte auf: Römisches Pflaster und Sitzbänke aus Travertin erinnern an die Siedlungsgeschichte. Der Altenburgplatz ist Teil einer umfangreichen Straßenumgestaltung im Hallschlag. Mit Baukosten in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro wurden die Straße Am Römerkastell bis zur Essener Straße, die Straße Hallschlag zwischen der Abzweigung Auf der Steig und der Einmündung Sparrhärmlingweg und Rommelstraße erneuert.

Auch wenige Meter weiter in Richtung des Steigfriedhofs an der Einmündung zum Sparrhärmlingweg wird Geschichte erlebbar. Im vergangenen Jahr wurde an dieser Stelle der Vier-Wege-Göttinnen-Stein aufgestellt, um auf die Kreuzung bedeutender Fernstraßen vor 2000 Jahren aufmerksam zu machen: Von hier aus konnte man in alle vier Himmelsrichtungen aufbrechen.

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