Die Frau wurde am Montag festgenommen. Foto: picture alliance/dpa/Friso Gentsch

Die 44-Jährige soll Falschgeld in Umlauf gebracht haben.

Bad Cannstatt - Polizisten haben am Montagnachmittag eine 44-jährige Frau vorläufig festgenommen, die im Verdacht steht, gefälschte Banknoten in Umlauf gebracht zu haben. Die Ermittler kamen zunächst einem 85 Jahre alten Mann aus Bad Cannstatt auf die Spur. Dieser hatte offenbar versucht, am 2. Februar einen Einkauf in einem Lebensmittelmarkt mit einem gefälschten 20-Euro-Schein zu bezahlen. Alarmierte Beamte fanden in der Tasche des 85-Jährigen drei weitere mutmaßliche Geldscheinblüten. Ermittlungen führten die Kripo auf die Spur einer 44 Jahre alten Frau, die einmal wöchentlich die Wohnung des 85-Jährigen reinigt. Offenbar hatte die Tatverdächtige bei diesen Gelegenheiten die Geldscheine im Portemonnaie des Mannes durch die Blüten ausgetauscht. Beamte konfrontierten die Frau am Montag bei einem erneuten Reinigungstermin in der Wohnung des Mannes mit dem Tatvorwurf, gefälschte Geldscheine in Umlauf gebracht zu haben. Bei der Durchsuchung der 44-Jährigen fanden die Beamten drei falsche Geldscheine. Zudem befand sich in der Tasche der Tatverdächtigen der Geldbeutel des 85-Jährigen und persönliche Unterlagen des Mannes. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung der 44-Jährigen wurde kein weiteres Falschgeld aufgefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie auf freien Fuß gesetzt.

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