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Artikel über das Kaufhof-Aus, die Fasnet, die Trockenheit und einen Brandanschlag unter den Top Ten der meistgelesenen Artikel.

Bad Cannstatt - Keine Frage, das dominierende Thema im vergangenen Jahr war die Corona-Pandemie. Kein Wunder also, dass der meistgesuchte Begriff in Deutschland im Jahr 2020 Coronavirus war. Das geht aus dem Jahresrückblick des Internetkonzerns Google hervor. Gefolgt von den der US-Wahl, dem Begriff „Wetter morgen“ sowie Wirecard und Biontech. Um herauszufinden, was unsere Online-Leser im vergangenen Jahr beschäftigt hat, haben wir ermittelt, welche Themen auf der Website www.cannstatter-zeitung.de zwischen Januar und Dezember 2020 am häufigsten gelesen wurden.

Am meisten interessierten sich die Nutzer für das Kaufhof-Aus: Im Juni 2020 war klar, dass die Filiale in der Cannstatter Marktstraße geschlossen wird. Die Nachricht löste große Bestürzung in Bad Cannstatt aus. Der Kaufhof war seit mehr als vier Jahrzehnten ein Standbein für den lokalen Einzelhandel, über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Anlaufstelle für die Altstadt-Kundschaft und Frequenzbringer für die Marktstraße. Zum letzten Mal geöffnet hatte die Filiale am 15. Oktober. Was aus dem Gebäude wird, wer künftig Nutzer sein könnte, ist noch offen.

Auf Platz zwei folgt die Berichterstattung über den Umzug der Fieberambulanz Ende März vom Alten Reitstadion in die Jugendherberge hinter dem Cannstatter Bahnhof. Betrieben wurde die Fieberambulanz im Auftrag der Stadtverwaltung und der Kassenärztlichen Vereinigung und war zunächst provisorisch in einem Interimsquartier im Alten Reitstadion untergebracht.

Auf großes Interesse stieß im vergangenen Jahr auch der Fall eines Radfahrers, der nach einem Unfall in Fellbach bestohlen wurde. Zwei Stunden lag der damals 34 Jahre alte Oeffinger im Graben, ehe ihm geholfen wurde. Als die Polizei und der Rettungswagen am Unfallort eintrafen, war sein Mountainbike bereits weg – gestohlen von einem Unbekannten.

Auch die Berichterstattung über die Wiederaufnahme des Betriebs im Daimler-Motorenwerk Untertürkheim im Mai nach rund einem Monat coronabedingtem Notbetrieb hat unsere Leserinnen und Leser 2020 bewegt. Weiterhin für Gesprächsstoff sorgte in diesem Zusammenhang der Ausbau der E-Mobilität am Traditionsstandort Untertürkheim.

Unter den Top Ten ebenfalls vertreten: Hitze und Trockenheit. Auch im vergangenen Jahr war es zu warm und zu trocken. Die anhaltende Trockenheit, Temperaturen über 30 Grad zwangen die Stadtverwaltung zum Handeln. Sowohl das Stuttgarter als auch das Fellbacher Forstamt schlossen wegen Waldbrandgefahr die Grillplätze.

Für Aufregung sorgte im Juni ein Brandanschlag auf die Lastwagen der Firma V.T.S. Veranstaltungstechnik Stuttgart in Untertürkheim. Jürgen und Renée Heyl betreiben das Unternehmen seit 1986. Der Club-Truck und der sogenannte Black Pearl, ein von einem Oldtimer-Traktor gezogener überdimensionierter Ghettoblaster, waren die Schmuckstücke auf zahlreichen Veranstaltungen. Durch den Anschlag wurden der Truck, eine Zugmaschine mit Auflieger und der Lautsprecherwagen zerstört.

Auf reges Interesse stieß auch die Berichterstattung über eine Schausteller-Demonstration in Berlin. Ihrem Unmut über die coronabedingten Verdienstausfälle machten die Schausteller im Juli vergangenen Jahres Luft. 40 Vertreter des Schaustellerverbandes Südwest mit Sitz in Bad Cannstatt nahmen an der Demonstration ihrer Branche in Berlin teil.

Oft gelesen wurden auch Artikel zur Fasnet. Ein Höhepunkt war das Große Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte mit 12 000 Teilnehmern, das in Bad Cannstatt durchgeführt wurde. Organisator der Veranstaltung war der Kübelesmarkt.

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