Hat das Verteidigungsministerium Zweifel an der Zuverlässigkeit der Oberndorfer? Foto: dpa/Wolf von Dewitz

Der Oberndorfer Waffenproduzent Heckler & Koch verliert den Auftrag für das neue Sturmgewehr der Bundeswehr – ganz unerwartet kommt das nach all den imageschädigenden Vorgängen allerdings nicht mehr, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Was ist von einem Unternehmen zu halten, das hochrelevant sein will für die Sicherheit Deutschlands, aber quasi in der Hand einer Briefkastenfirma auf Barbados ist? Das Verteidigungsministerium hat darauf mit seiner Entscheidung für das neue Sturmgewehr eine Antwort gegeben. Offenbar traut es Heckler & Koch nicht mehr die Stabilität zu, um die Bundeswehr mit der Standardwaffe auszurüsten. Gewiss, einem solchen Beschluss liegt ein komplexes Prüfverfahren zugrunde – da spielen die Qualität und der Preis eine große Rolle, aber eben auch die dauerhafte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Herstellers.

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