Ein Zeichen ihrer Missachtung traditioneller Medien: Radikale Trump-Anhänger haben vor dem Kapitol die Ausrüstung eines Fernsehteams zerstört. Foto: AFP

Die Ereignisse im fernen Washington taugen nicht, um sich wohlig vorm Fernseher zu gruseln. Was folgt für uns daraus, was müssen wir lernen?

Berlin - Es ist nicht irgendein Staat, dessen demokratisches Herz nach dem Angriff eines aufgestachelten Mobs für kurze Zeit zu schlagen aufgehört hat. Die USA sind das Land, dessen Soldaten geholfen haben, den Hitlerfaschismus und den Holocaust zu beenden, das Deutschland in der Bundesrepublik einen demokratischen Neuanfang ermöglicht hat, dessen Schutzmacht im Kalten Krieg war, Stützpfeiler von Europas Sicherheitsarchitektur geblieben ist und sinnbildlich für das Modell westlicher Demokratien steht – mit all ihren Errungenschaften, Problemen und Widersprüchen. Stellvertretend für viele ähnlich lautende „westliche“ Reaktionen am Tag danach sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Dieser Sturm auf das Herz der Demokratie in den USA muss eine Mahnung für uns alle sein.“

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