Es ist noch Suppe da! Mensa Stuttgart Stadtmitte in den 50er Jahren Foto: Universitätsarchiv Stuttgart

Etwas Warmes im Magen und ein Dach über dem Kopf: Das sind bis heute zentrale Aufgaben des Studierendenwerks Stuttgart. Jetzt, hundert Jahre nach seiner Gründung, hat sich das Spektrum deutlich erweitert. Hunderte nicht belegte Wohnplätze sind neu. Das gibt es erst seit der Coronapandemie.

Stuttgart - Statt einer Warteliste im vierstelligen Bereich stehen beim Studierendenwerk Stuttgart derzeit, im Sommersemester, 650 Wohnplätze leer, davon 260 in der Landeshauptstadt. Das gibt es in der nunmehr hundertjährigen Geschichte des sozialen Dienstleisters erst seit der Coronapandemie. Denn ein Dach über dem Kopf, das gehörte neben einer warmen Mahlzeit schon seit Anbeginn zu den elementaren Grundbedürfnissen der Studierenden, die vor hundert Jahren zumeist Studenten und noch vom Ersten Weltkrieg gebeutelt waren. Und günstige Studentenbuden sind seit jeher rar – insbesondere in Stuttgart. Doch seit Ausbruch der neuzeitlichen Seuche studieren viele junge Leute wieder vom Kinderzimmer aus, werden von Mama bekocht und fühlen sich einsam.

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