Die Anbieter sozialer Netzwerke müssen künftig die Inhalte auf ihren Plattformen besonders im Blick haben und zudem regelmäßig Transparenzberichte vorlegen. Foto: dpa/Christoph Dernbach

Die Europäische Union versucht mit einem Gesetz über digitale Dienste dem Angebot der großen Online-Plattformen strenge Regeln zu geben. Der „Wilde Westen“ im Internet soll damit in der EU ein Ende finden.

Brüssel - Die Erwartungen sind riesig. Von einem „Grundgesetz des Internets“ sprechen die Optimisten etwas pathetisch. Die Kritiker spotten über einen eher hilflosen Versuch, einem digitalen Monster Zügel anlegen zu wollen. Einig sind sich alle aber darin, dass die Europäische Union (EU) neue, globale Maßstäbe setzen kann. Sie macht sich als erste große Wirtschaftsmacht ernsthaft an den Versuch, dem Internet nachvollziehbare Regeln zu geben. In den Augen der EU-Politiker haben die Online-Plattformen mit einem Geschäftsmodell, das zu einem Gutteil auf der Verbreitung von Hass und Gewalt basiert, lange genug ihre Gewinne in astronomische Höhen geschraubt. In Kauf genommen wird dabei, dass Menschen zerstört und Gesellschaften gespalten werden.

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