Die Grünen wollten eigentlich die „Sau rauslassen“: Doch noch immer ist Käfighaltung bei Schweinen in Deutschland weit verbreitet. Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Die Grünen könnten den grausamen Zustand bei der Haltung von Schweinen beenden, meint Bernhard Walker.

Berlin - Nur um Haaresbreite sind die Grünen einem Debakel entkommen. Da verkünden die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck im Frühjahr lauthals, dass man die „Sau rauslassen“ wolle. Und trotzdem waren Länder, in denen die Grünen mitregieren, kurz davor, einem schwarz-grünen Kompromiss zuzustimmen, der die Käfighaltung der Sauen um acht Jahre verlängert hätte. Dazu kommt es jetzt nicht, weil der Bundesrat am Freitag die Abstimmung über die so genannten Kastenstände im Schweinestall von der Tagesordnung nahm. Doch wie konnte eine Partei, die jedenfalls so tut, als sei ihr Tierschutz wichtig, in diese Verlegenheit kommen?

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