Ein Bild aus Gründungstagen: Aufbruch-Vorsitzender Wieland Backes (Zweiter von rechts) im Kreise von Mitstreitern Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In der mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Initiative um den früheren TV-Moderator Wieland Backes gärt es: Vereinsinterne Kritiker werfen dem Führungspersonal absolutistisches Gebaren vor. Backes spricht von Kommunikationsdefiziten, will aber Kurs halten.

Stuttgart - Die Nachricht traf die rund 760 Mitglieder des Vereins Aufbruch ziemlich unvorbereitet. Einen Tag vor Beginn des Bürgerforums zur Opernsanierung am vergangenen Freitag teilte der ehrenamtliche Vereinsgeschäftsführer Thomas Rossmann per Rundmail seinen sofortigen Rückzug als Vorstandsmitglied sowie seinen Austritt aus dem Verein mit. Für seinen Schritt gab Rossmann persönliche Gründe an, ohne diese näher zu erläutern. Nach Informationen unserer Zeitung gab offenbar die überraschende Teilnahme von Aufbruch-Chef Wieland Backes an der Auftaktsitzung des Bürgerforums den Ausschlag für Rossmanns Rücktritt. Vereinschef Backes bestätigte dies und bedauerte zugleich Rossmanns Ausscheiden: Man hätte den Dissens gerne in einer Aussprache geklärt.

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