GDL-Chef Claus Weselsky kündigt die zweite Streikwelle an. Foto: dpa/Arne Dedert

GDL-Chef Weselsky legt nach: Mit der Ausweitung des Bahnstreiks in der Reisezeit könnte die Lokführergewerkschaft jegliche Sympathie in der Bevölkerung verspielen, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Claus Weselsky, schon in früheren Tarifrunden meistgehasster Gewerkschafter Deutschlands, arbeitet nach Kräften an der Erneuerung dieses fragwürdigen Rufs. Innerhalb von nur zwei Wochen lässt er die zweite mehrtägige Streikwelle der Lokführergewerkschaft GDL rollen. Zwar verschont er das Reisewochenende – doch für das nächste Mal, so droht er bereits, könne er dies nicht mehr garantieren. Auch ohne diese Eskalation wird er Anfang nächster Woche genügend Bahnkunden hart treffen, die auf dem Weg in den oder aus dem Urlaub zügig umplanen müssen – was für sie maximal ärgerlich ist. Auf Verständnis darf Weselsky bei den Betroffenen kaum hoffen.

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