Die Folgen der halbseitigen Sperrung in der Überkinger Straße (Bild links): Foto: Uli Nagel

Die Überkinger Straße ist wegen Montagearbeiten teilweise gesperrt. Keine Information durch die Stadt.

Bad Cannstatt - Normalerweise herrscht in der Wilhelmstraße nur morgens und abends zu den Stoßzeiten Staugefahr. Doch am Donnerstag war dort den ganzen Tag über „Stop-and-Go“ angesagt und auch in den meisten Nebenstraßen gab es ein übles Verkehrschaos. Stau in der Liebenzeller Straße, in der Daimlerstraße und eine zügige Ausfahrt aus der Altstadt heraus war ebenfalls nicht möglich. Der Grund: In der Überkinger Straße wird in der Nähe des Biergartens ein Mobilfunkmasten auf ein Gebäudedach montiert. Eine Arbeit, die nur mit einem entsprechenden Kran erledigt werden kann und der entsprechend viel Platz braucht. Die damit beauftragte Firma hat deshalb eine halbseitige Sperrung der Überkinger Straße beantragt und vom Amt für Öffentliche Ordnung diese auch genehmigt bekommen.

Doch leider gab es seitens der Straßenverkehrsbehörde keine öffentliche Information über die geplante Sperrung. Die wäre jedoch durchaus angebracht gewesen. Immerhin war das Geradeausfahren vor dem AOK-Gebäude in Richtung Wilhelmsbrücke nicht möglich und die Autofahrer, die aus Richtung Fellbach kamen und weiter über die Pragstraße in den Stuttgarter Norden wollten, mussten den Weg über die Wilhelmstraße wählen. Die Folgen: Diese war den ganzen Tag über völlig verstopft – und zwar in beiden Richtungen. Es gab Rückstaus bis weit nach dem Wilhelmsplatz sowie auf der Brunnen- und Schmidener Straße stadteinwärts. Dort standen die Fahrzeuge sogar bis nach dem Kreisverkehr an der Teinacher Straße. Ob die Baustelle auch noch am heutigen Freitag für ein Verkehrschaos in der Altstadt sorgen wird, stand gestern noch nicht fest.

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