In größeren Räumen stoßen Luftfilter an ihre Grenzen. Sie können daher in Klassenzimmern oder Großraumbüros das Lüften im Kampf gegen das Coronavirus nicht ersetzen. Foto: Adobe Stock/jomkwan7

Bei eisigen Außentemperaturen ist das mit dem Lüften gerade in Großraumbüros oder auch in Klassenzimmern so eine Sache. Die Stiftung Warentest hat nun geprüft, ob Luftfilter auch Aerosole aus der Luft entfernen können, die das Coronavirus transportieren.

Frankfurt am Main - Mittlerweile ist weithin bekannt: Das Coronavirus überträgt sich durch winzig kleine Aerosole, die beim Atmen oder Sprechen verbreitet werden. „Der gefährlichste Infektionsweg des Sars-CoV-2-Virus geht über die Luft“, betont Joachim Curtius, Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung an der Universität Frankfurt. „Studien zeigen, dass infektiöse Sars-CoV-2-Viren in Aerosolen auch mehr als drei Stunden nach der Emission noch nachgewiesen werden können und dies mehrere Meter weit entfernt von ihrer Ursprungsquelle.“ Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, werden Masken getragen, Abstände eingehalten und die Räume regelmäßig gelüftet. Doch Letzteres durchzuhalten fällt schwer bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt. Abhilfe schaffen können mobile Luftfilter –versprechen zumindest die Hersteller. Die Stiftung Warentest hat überprüft, ob das stimmt – und die drei Luftfilter-Testsieger aus einem Test von Anfang vergangenen Jahres nun einem Corona-Nachtest unterzogen. Ein Überblick.

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