Der VfL Bochum kehrt nach elf Jahren zweite Liga ins Oberhaus zurück. Foto: imago/Revierfoto

Vor allem der VfL Bochum setzt sich bewusst ab von der Glamourwelt des Profifußballs. Mit Erfolg?

Bochum - Seit Monaten verschickt Ilja Kaenzig, der Geschäftsführer des VfL Bochum, interessierten Beobachtern gern eine Präsentation, in der er mit klaren Worten „die schöne neue Fußballwelt“ kritisiert. Der Profibetrieb entwickle sich mehr und mehr von einem Kulturgut zu bloßem „Entertainment“ für „Premium-Zuschauer“ und sei „totchoreografiert“, heißt es in dem Dokument. Der VfL Bochum sei ein „Gegenentwurf für die Ewigkeit zur grellen Fußballepoche aus Glamour, Geld und Entertainment“. Vielleicht hat Kaenzig sich sogar heimlich gefreut, als einige Großklubs im Frühjahr mit ihren Super-League-Plänen an die Öffentlichkeit gingen, was seine Argumente noch einmal untermauerte. Die überwältigende Ablehnung, auf die das Projekt stieß, machte deutlich, wie groß die Sehnsucht nach dem Fußballerlebnis ist, mit dem der VfL Bochum die Bundesliga in den kommenden Monaten bereichern wird.

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