Das Modell der Fellbacher Gartenschau-Station: Die Tragwerkskonstruktion stammt vom Berliner Architektenbüro Barkow-Leibinger. Foto: Stadtplanungsamt Fellbach Quelle: Unbekannt

Fellbach (red) - Der Gemeinderat beschloss mit großer Mehrheit den künftigen Standort der Fellbacher Architektur-Station für die interkommunale Gartenschau 2019. Das filigrane Kunstwerk des Berliner Architekturbüros Barkow-Leibinger wird am Wegedreieck nördlich des Gewanns „Wiflinger“ realisiert.

Im Rahmen der in knapp zwei Jahren beginnenden Gartenschau werden in allen 16 beteiligten Kommunen „außergewöhnliche architektonische Landmarken“ entstehen, die die Gemeinden miteinander verknüpfen. Für Fellbach haben die Architekten eine leichte Tragwerkskonstruktion als Ort der Begegnung vorgesehen: Eine Art Pergola stellt einen besonderen Bezug zu den umliegenden Weinbergen her. An der offenen Konstruktion werden Wein- und Kletterpflanzen die Einbettung in die Landschaft vervollständigen. „Es ist ein wunderbarer Ort inmitten der Weinberge, der fantastische Ausblicke ins Remstal eröffnet“, freut sich Oberbürgermeisterin Gabriele Zull.

Die 16 Stationen sind fester Bestandteil der Remstal-Gartenschau 2019. Die architektonischen Wegmarken werden für jede Kommune individuell entworfen. Bereits im vergangenen Jahr wurden verschiedenen Standorte in Fellbach für die Station geprüft. War ursprünglich ein Platz oberhalb des jetzigen Standortes am Kappelberg angedacht, ist der nun beschlossene Ort des „Wegedreiecks“ besser zu erreichen und bietet einen guten Rundumblick in die Weinberge. „Die für Fellbach und seine Weinberglandschaft entworfene Station passt in ihrer filigranen Anmutung hervorragend hierher“, sagt Zull.

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