Brauchen Pflegekräfte eine eigene Standesvertretung? Das Vorhaben des baden-württembergischen Sozialministers ist hochumstritten. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Für die Gegner einer neuen Landespflegekammer ist es eine klare Bestätigung ihrer Position: Niedersachsen will seine Standesvertretung wieder auflösen. Nun lädt die Gewerkschaft Verdi die Politik in Baden-Württemberg zur Befriedung an einen Runden Tisch.

Stuttgart - Im Streit um die Gründung einer Landespflegekammer ist es ein schwerer Rückschlag für die Befürworter einer solchen Standesvertretung: Jüngst hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) angekündigt, die Auflösung der dortigen Pflegekammer – einer der wenigen bundesweit – einzuleiten. Grund: In einer Befragung hatten sich 70 Prozent der Teilnehmer gegen den Fortbestand der Pflegekammer ausgesprochen. Allerdings hatten von den 78 000 angeschriebenen Pflegekräften auch nur 15 100 (19 Prozent) online geantwortet.

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